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Reisemagazin

Top 10 Dinge, die ihr in Vietnam machen und sehen solltet

Top 10 Dinge, die ihr in Vietnam machen und sehen solltet

Vietnam ist voller Abenteuer, hinreißender Naturschönheiten, reicher Kultur und Geschichte, dynamischer Metropolen und in den Bergen aufgebauter Dörfer. Willkommen im exotischen und beeindruckenden Land. Hier sind die Top 10 Dinge, die ihr in Vietnam machen und sehen solltet.

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1. Lasst das schwimmende Licht in Hoi An leuchten

Während jedes Tết (vietnamesischen Neujahrs) verwandelt sich die Stadt Hoi An in ein Kaleidoskop aus Farben und Lichtern, wenn dort ein siebentägiges Laternenfest stattfindet. Es wird mit tausenden farbenfroh dekorierten Lampen gefeiert und der Festzug bewegt sich von der Hoi An-Brücke bis zum Hoai River Square. Die Lampen, von denen viele mit Worten, Bildern und Gebeten geschmückt werden, repräsentieren die Hoffnungen und Wünsche der Menschen. Mehr als 50 kreative Werkstätten bemühen sich, die schönste Lampe anzufertigen. Das Herz der Feier ist die Altstadt, die sich zwischen der japanischen Brücke Cau Chua Pagoda und der Brücke Cau An Hoi befindet. Die Stadt ist zu dieser Zeit voll und chaotisch, aber es herrscht hier eine besondere festliche Atmosphäre. An jeder Ecke kann man spontanen Gesang hören und an den Ständen lokales Straßenessen probieren. Es ist ein spektakuläres Fest nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für andere Besucher. Der Blick auf die tausende schwimmenden Laternen am Fluss ist wunderschön. Mietet ein Boot (Sampan), um dieses Spektakel besser sehen zu können. Ihr könnt für wenig Geld euer eigenes Licht kaufen und lasst es dann ins Wasser gleiten. Seid nicht traurig, wenn ihr es nicht im Neujahr schafft. Es finden auch während des Vollmonds kleinere Lichterfeste statt.

2. Besucht die beeindruckende Bucht Halong Bay

Mehr als 1600 Kalkfelsen, die aus dem türkisfarbenen Wasser ragen. Halong Bay wird mit Recht als einer der schönsten Orte Vietnams betrachtet. Die Bucht befindet sich fast auf jeder Besucher-Liste, deswegen findet ihr hier hunderte Schiffe, die Kreuzfahrten anbieten. Obwohl die Bucht sehr groß ist, kann man sich hier beengt fühlen. Einige Kilometer entfernt gibt es eine andere Bucht – Bai Tu Long Bay mit herrlichem Panorama und im Unterschied zu Halong Bay trefft ihr hier weniger Touristen. Erkundet ihre stille Höhlen, kleine Strände und vergesst nicht, frische Meeresfrüchte zu probieren.

3. Fahrt das Mekong-Delta durch

Inseln, Reisfelder und Lebensweise, die sich seit Jahrhunderten nicht verändert hat. Steigt in eines der Frachtschiffe ein und genießt die entspannte Fahrt. Sucht euch einen schattigen Platz, an dem ihr eure Hängematte aufhängt und beobachtet die fernen Küsten, während euer Schiff unter dem Gewicht der Säcke mit Obst und Reis im Wasser des Mekong fährt.

Oder nehmt an einer der vielen kommerziellen Kreuzfahrten teil. Ein Ausflug von Cai Be nach Can Tho ist eine Gelegenheit, eine Nacht auf dem Fluss zu erleben. Auf dem Weg nach Süden, entlang des Mang Thit Flusses, der die Arme von Tien Giang und Bassac verbindet, wird der Kanal so eng, dass man in die wackeligen, erhöhten Flusshäuser einblicken kann.

4. Entdeckt die größte Höhle der Welt

Die Provinz Quang Binh ist ein wildes im Dschungel verstecktes Gebiet. Sie liegt in der Nähe von der Grenze zu Laos. Diese Gegend ist voller tiefer Höhlen und einer der größten ist die Höhle Hang Son Doong. Sie ist so groß, dass es in ihr genug Platz für einen Wolkenkratzer gäbe. Das Städtchen Phong Nha ist ein Ort geeignet für verschiedenste Höhlen-Abenteuer. Ihr könnt auch einen Begleiter und nützliche Ausrüstung buchen. Falls euch Wanderungen mehr als das unterirdische Erkunden anziehen, seid ihr am richtigen Ort. Der umgebene Dschungel voller beeindruckender Wasserfälle ist das Zuhause einer lauten Affenpopulation und des Kalong-Flughundes.

5. Besucht die Region, wo es überall nach Kaffee riecht

Buon Ma Thuot ist die Hauptstadt des Zentralen Hochlands von Vietnam, einer wunderschönen Gegend mit Wasserfällen und mit den traditionellen von der ethnischen Bevölkerung Ede bewohnten Dörfern. Buon Ma Thuot ist das Herz der gutgehenden Kaffee-Industrie. Das Kaffee-Unternehmen Trung Nguyen ist sehr beliebt und sein Logo ist fast an jeder Ecke zu finden. Während eures Besuchs trefft ihr euch mit dem Begriff „Wiesel-Kaffee/Katzenkaffee“, bekannt als Kopi Luwak. Es geht um den teuersten und laut seinen Fans besten Kaffee der Welt. Die Aufgabe der Schleichkatzen liegt darin, die reifsten und süßesten Kaffeekirschen zu finden, sie aufzufressen und den Rest kennt ihr sicher.

6. Probiert die beste Pho in Hanoi

Pho ist typisch für Vietnam – dieses schnell zubereitetes und leckeres Essen besteht aus vier einfachen Zutaten: klare Brühe, gekochtes Rindfleisch, Reisnudeln und Kräuter oder Frühlingszwiebeln. In Vietnam wird sie sowohl auf Straßen, als auch in Luxus-Restaurants und in allen Haushalten serviert. Hanoi hat die Bezeichnung „vietnamesische Hauptstadt der Pho“ verdient. Eine der besten Phos genießt ihr im Restaurant Pho Thin in der Straße Lo Duc in dem historischen französischen Viertel. Hier wird die Pho ein bisschen anders zubereitet, das Rindfleisch wird mit Knoblauch angebraten und erst dann in die Suppe zugegeben. Vergesst nicht, euren Tisch zu reservieren, da das Restaurant oft voller hungriger Gourmands ist.

7. Schaut in die blutige Vergangenheit Vietnams

Mehr als 60 Prozent der vietnamesischen Bevölkerung wurde nach dem Ende des Vietnamkrieges geboren. Das vietnamesische Volk ist weitergezogen, aber die Opfer auf beiden Seiten des Konflikts erinnern sich immer noch an Ho-Chi-Minh-Stadt. In dem Ho-Chi-Minh-Museum könnt ihr mehr über die traurige Zeit erfahren. Ihr findet dort informative Ausstellungen, die die blutige Geschichte durch Fotos und Artefakten erzählen. Sie befinden sich im Gia Long-Palast, in dem der als Held gesehener Präsident Ngo Dinh Dien seine letzten Stunden vor seiner Mord 1963 verbrachte. Das Kriegsopfermuseum (War Remnants Museum) zeigt sehr eindringlich wie schlimm der Krieg war und ist eine brutale Erinnerung mit Resten von Bomben, Guillotine und schrecklichen Fotos von Napalm-Verbrennungen.

8. Besucht den atypischen vietnamesischen Tempel

Tây Ninh ist eine belebte Stadt an des Mekong-Delta. Zwischen den Straßen, Ständen und dem lauten Verkehr liegt der Tempel Cao Dai, der Heilige Stuhl von Cao Dai. Die Cao-Dai-Religion ist eine am Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene hybride Religion. Sie verbindet Christentum, Buddhismus, Daoismus, Okkultismus und Islam mit der Vision, den Kreislauf von Leben und Tod zu durchbrechen. Diese synkretistische Religion verehrt sowohl Jesus Christi, als auch Buddha, Mohamed und sogar den französischen Schriftsteller Victor Hugo. Aus der Ferne kann der Tempel den klassischen Kirchen ähnlich sein, aber bei näherem Hinsehen entdeckt man die eklektische Fassade mit bewaffneten Göttern, Swastiken, den roten kommunistischen Stern und das allsehende Auge. Die Gläubigen beten viermal täglich und ihre Mittagsgebete sind bei Besuchern aus Ho-Chi-Minh-Stadt sehr beliebt.

9. Fahrt mit dem Fahrrad um die Stadt Hue herum

Zwischen Hanoi und Ho Chi Minh liegt die Stadt Hue, die während des Vietnamkrieges die Grenze zwischen Norden und Süden darstellte. Die zentralvietnamesische Stadt Hue liegt am schönen Parfüm-Fluss. Es spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte Vietnams und ist voller wichtiger historischer Denkmäler. Es ist auch ein toller Ort zum Radfahren. Fahrt am kalten Morgen zu der drei Kilometer entfernten Tiger Fighting Arena und bewundert die vietnamesische Version des Kolosseums, in der Elefanten und Tiger darum kämpften, die Macht der Monarchie zu „ehren“. Bevor ihr den Hügel Vong Canh mit dem besten Panoramablick auf den Parfüm-Fluss erreicht, besucht das Tu Duc-Grab.

Von dem Hügel gelangt ihr zu einer der authentischsten Pagoden in Hue – Tu Hieu, die sich in dem ruhigen und malerischen Kiefernwald befindet. Nachdem ihr die Festung der kaiserlichen Zitadelle bestiegen habt, bieten sich zwei Möglichkeiten: macht einen Spaziergang um die in der Welterbeliste der UNESCO eingetragene und als vietnamesische Version der Verbotenen Stadt gesehene Sehenswürdigkeit oder genießt ein erfrischendes Getränk am Parfüm-Fluss. Findet ihr diesen Ausflug anstrengend, immer wird es Radfahrer geben, die sich auf ihn begeben.

10. Findet Romantik auf dem Markt in der Stadt Sapa

Sapa liegt im Norden, in den vietnamesischen Bergen. Es befindet sich in Höhe von 1650 Metern über dem Meeresspiegel. Die Stadt ist stolz auf die fabelhafte Aussicht auf das Gebirge Hoang Lien und den farbenvollen Markt, der jeden Sonntag von Bewohnern der umliegenden Dörfer besucht wird. Dieser Ort verbirgt alte Traditionen, wie den Markt der Liebe, wo sich Männer und Frauen der ethnischen Gruppen Dao und H´mong aus entfernten Städten treffen, um gegenseitig Liebeslieder zu singen. Habt ihr Glück und ihr das Vertrauen der Einheimischen gewinnt, könnt ihr für einen Augenblick ein Teil der Tradition sein.

Foto: Shutterstock, Dreamstime, Unsplash.com
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