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Reisemagazin

Ekelhaft gut! Die seltsamsten Gerichte der Welt (Gastrotourismus ein bisschen anders)

Ekelhaft gut! Die seltsamsten Gerichte der Welt (Gastrotourismus ein bisschen anders)

Gastrotourismus, vielleicht habt ihr schon mal dieses zusammengesetzte Wort gehört. Logisch kann man daraus nur das Einzige folgen und zwar, dass es sich hier um eine Reise zu gutem Essen handelt. Und genau “darum geht es”. Aber sich mit dem Geschmack der echten chinesischen Küche in China oder der italienischen Delikatessen bei Tante Francesca in Italien zu begnügen, ist nicht genau das, wovon die Rede ist. Möchtet ihr Gastrotourismus im wahrsten Sinne des Wortes erleben und die seltsamsten Köstlichkeiten aus fremden Ländern probieren, lest weiter, um mehr zu erfahren.

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Geschmack nach Chips, aber keine Chips im Mund

In einem Märchen wird ein zartes Mädchen gezwungen, dem Mann, der es gefangen hält, Mückenpastete zu machen, und wenn es dies tut, wird es aus seinen Krallen befreit. Nachdem es dem Mädchen gelangen ist, ist es frei und heiratet einen hübschen Prinzen. Das ist ein echtes Märchen mit einem echten Happy End, nicht wahr? Eine Reihe von Käfern, Larven und allerlei giftiges Ungeziefer erwartet euch in asiatischen Ländern. Würdet ihr Thailand ohne Verkostung von gebratenen Grillen oder gebratenen Ameisen besuchen, wäre es, wie ihr Thailand nie besucht hättet. Jeder, der solch eine Köstlichkeit probiert hat, kann bestätigen, dass die Mehrheit der gebratenen Insekten wie Chips oder Nüsse schmeckt und das Wichtigste dabei ist, nur Ekelgefühl zu überwinden. Insekten werden traditionell in Afrika oder Lateinamerika serviert. In Kambodscha sind gebratene Spinnen hoch im Kurs, in Japan werden Hornissen in Form eines Fondues zubereitet, und die Bewohner der Insel Reunion lassen sich die lokale Wespenart schmecken, die vor dem Kochen in eine würzige Sauce mariniert wird.

Haggis aus Schottland

Nein, die Rede ist nicht von Windeln, deren Name dem traditionellen schottischen Gericht phonetisch sehr ähnlich ist. Aber es gibt sicherlich diejenigen, die die Windeln brauchen würden, nachdem sie die schottischen Haggis gegessen hätten. Wenn ihr eine Reise nach Schottland plant und die lokale Küche probieren möchtet, lest aufmerksam, was Haggis ist. Andere Leute, andere Sitten, und beim Essen gilt es doppelt. Es geht um ein festliches Essen, das aus weniger festlichen Zutaten besteht. Dies sind gemahlene, im Schafsmagen genähte Hammelinnereien mit Zwiebeln, Haferflockenbrei, Salz, Pfeffer und Talg, die mit Kartoffelpüree und Kohlrübe serviert werden. Totaler Luxus, liebe Freunde!

Austern aus Rocky Mountains

Beim jährlichen Festival Montana Testicle in den USA könnt ihr eine unzählige Reihe der Köstlichkeiten von Stier-, Büffel-, Lamm- und Widderhoden probieren. In Montana hergestellt man auch traditionelles Bier aus Stierhoden. Findet ihr es für Amerikaner typisch „verrückt“, dann müsst ihr wissen, dass die Amerikaner in diesem Fall nicht schuld sind. Stierhoden wurden auch bei uns in Europa einst viel gegessen, und wir sollen dazu zurückkehren. Im Internet findet ihr auch viele Tipps, wie man diese Köstlichkeit zubereiten kann. Laut der anerkannten Köche schmecken die Hoden am besten, wenn sie in Butter paniert werden.

Verdorbenes Fleisch isst man nicht? Dann probiert Hakárl! 

Die Bezeichnung dieses Gerichtes wird vielleicht denjenigen etwas sagen, die Island besucht haben. Es handelt sich nämlich um das traditionelle Gericht, das gerade in diesem märchenhaften Land serviert wird. Sein Hauptingrendienz ist verdorbenes Haifischfleisch. Doch, ihr seht richtig, verdorbenes Haifischfleisch. Mit diesem Gericht setzt ihr ein bisschen eure Gesundheit aufs Spiel. Aber nicht wegen dessen, dass ihr bewusst etwas Verdorbenes esst, sondern wegen dessen, dass das Blut dieser Tiere den für die Menschen giftigen Harnstoff enthält. Also Hakárl richtig zuzubereiten, ist kein Kinderspiel. Zuerst den Hai fangen, dann das in Scheiben geschnittene Fleisch der Gärung unter solch einem Druck unterziehen, damit alle (für den Menschen gefährlichen) Flüssigkeiten aus ihm herausfließen. Dann das Fleisch an einem trockenen Ort mit Durchzug hängen und trocknen und trocknen und trocknen lassen … aber Sushi wird davon bestimmt nicht sein. Wenn dieser lange Prozess abgeschlossen ist, der insgesamt etwa 11 Wochen dauert, wird das verdorbenes Haifischfleisch in Würfeln geschnitten, dann verpackt und in Geschäften verkauft. Also, läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen?

Ziegenlächeln mit Zimt und Zitronensaft

Ein kleines nettes Geißlein, das m-e-e-e-e-e-e macht. Aber in Iran meckert solch eines Geißlein nicht lange, weil es sofort zum Kochen geht. Und das völlig von oben nach unten. Die Einheimischen lieben die Gerichte aus Ziegenfleisch und zu den absoluten Favoriten gehört Ziegenkopfsuppe. Doch, aus dem ZIEGENKOPF. Und das ist daran das Bizarrste. Was euch sicher überzeugt, ist die Kombination von Ziegenkopf, Zimt und Zitronensaft, alles salzig und mit dem Brot serviert. Das ist doch eine Köstlichkeit. Und die Franzosen scheinen verrückt zu sein, weil sie Frösche essen.


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