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Reisemagazin

Coronavirus und Fliegen: Einchecken von Zuhause aus, Flugbegleiterinnen mit Handschuhen

Coronavirus und Fliegen: Einchecken von Zuhause aus, Flugbegleiterinnen mit Handschuhen

Welche Maßnahmen ergreifen Flughäfen und Fluggesellschaften, die weiterhin in Betrieb sind, um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern? Darüber schreibt die New York Times.

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Die Einreise in andere Länder ist nahezu unmöglich oder unterliegt strengen Kontrollen, Maßnahmen und Quarantänen, die Grenzübergänge sind nur teilweise geöffnet, der Betrieb internationales sowie nationales Luft-, Zug-, Bus- und Schiffsverkehrs ist gelähmt. Viele Menschen müssen jedoch noch reisen, ob international oder innerhalb des Landes. Sie kehren von geschlossenen Schulen, Büros und Unternehmen im Ausland nach Hause zurück oder kehren dringend aus dem Urlaub zurück.

Ziel: Übertragung des Coronavirus zu verhindern

Laut der New York Times kann man den Kontakt mit hochriskanten Gegenständen am Flughafen nicht vermeiden, es geht zum Beispiel um Self-Service-Automaten für Check-in, Geländer, Rolltreppen oder Tische bei der Sicherheitskontrolle.

Flughäfen und Fluggesellschaften führen daher verschiedene Maßnahmen ein, die den Verordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden und der Weltgesundheitsorganisation entsprechen:

Reinigen, reinigen, reinigen!

Das Virus kann auch von der Oberfläche oder vom Boden auf euch übertragen werden. Das Reinigungspersonal an den in Betrieb befindlichen Flughäfen wird daher angewiesen, besonders auf die Desinfektion von Geländern, Aufzugsknöpfen, Türschlüsseln, Theken und Lebensmittelbereichen zu achten. Der Shuttle-Service sollte auch häufiger desinfiziert werden. Mitarbeiter, die an Check-in-Schaltern arbeiten, sollten ihren Arbeitsbereich nach jedem abgefertigten Kunden reinigen.

Desinfektionsgele überall

Die Flughäfen wurden mit Ständen mit Desinfektionsgelen und Handreinigern ausgestattet. Sie sollten sich an allen Terminals, Check-in-Schaltern, Check-ins, Abfluggates, Gepäckaufbewahrung, aber auch in Garagen zum Parken von Autos oder Mietwagen und an Bushaltestellen in der Nähe des Flughafens befinden.

Änderung beim Check-in

Self-Service-Automaten für Check-in sollten tagsüber regelmäßig heruntergefahren oder desinfiziert werden, da sie mehrmals berührt werden müssen, um den Check-in-Prozess abzuschließen. Die Fluggesellschaften empfehlen den Passagieren, den Check-in von Zuhause aus zu erledigen. Wenn die Reisenden den Check-in am Flughafen erledigen möchten, wird ihnen empfohlen, ihr Telefon mit dem Ticket oder das gedruckte Ticket nicht aus der Hand zu geben, sondern es dem Flughafenmitarbeiter aus der Ferne zu zeigen.

Lounges ohne Fingerabdrücke

Flughafenlounges (New York Times nennt sie Tempel) für Passagiere der First Class oder reguläre Passagiere mit Vorteilen, die sich öffnen, nachdem das Gerät ihre Fingerabdrücke erkannt hat, sollten diesen Service nicht mehr nutzen. Am Eingang zu den Lounges sollte nun ein Mitarbeiter stehen, dem die Bordkarte nur mit einem Reisepass oder Personalausweis vorgezeigt wird. Lounges sollten auch regelmäßig desinfiziert werden.

Sicherheitskontrollen weiterhin streng

Die Verkehrssicherheitsbehörde hat keine wesentlichen Änderungen an der Kontrolle des Gepäcks der Passagiere und anderer persönlicher Gegenstände vorgenommen. Den Passagieren wird jedoch empfohlen, ihre Handtaschen, Handys und Schlüssel nicht direkt in Körbe aus Plastik zu legen, die den Scanner ohne Schutz passieren. Ihr solltet eure persönlichen Gegenstände in Plastikbeuteln stellen, die denen für Flüssigkeiten und Kosmetikartikeln ähneln. Das Personal muss bei der Durchführung der Erkennungsaufgaben, d.h. der Kontrolle der Passagiere, auch Nitrilhandschuhe tragen.

Bei Sicherheitskontrollen, bei denen Fingerabrücke von Passagieren entnommen oder Pupillen und Regenbogenhaut mit einem Scanner überprüft werden müssen, sollten Passagiere aus Sicherheitsgründen wegen Coronavirus die zweite Option verlangen. Wenn der Flughafen diese Option jedoch nicht bietet und die Passagiere ihre Hände auf den Scanner legen müssen, sollte das Flughafenpersonal sofort nach dem Abscannen den Passagieren ein Händedesinfektionsgel bereitstellen.

Flugbegleiterinnen mit Handschuhen, keine Tücher in der First Class

Der internationale Flugbegleiterveband AFA, der fast 50.000 von ihnen in 20 Fluggesellschaften vertritt, hat Regierungen und Fluggesellschaften gebeten, während der Flüge in dieser Krisensituation einige Sicherheitsänderungen vorzunehmen. Zum Beispiel werden Getränke nicht im selben Becher nachgefüllt. Einige Fluggesellschaften wie Alaska Airlines empfehlen beispielsweise sogar, dass Passagiere ihre Flaschen vor dem Abflug auffüllen, da sie diesen Service während des Fluges an Bord nicht anbieten.

Dies gilt auch für Passagiertücher in der Business Class. Die Flugbegleiterinnen tragen Handschuhe im Flugzeug und wahrscheinlich auch Virusmasken. Singapore Airlines verlangt von ihren Passagieren Virusmasken an Bord zu tragen. Auch die Kabinen von Flugzeugen werden desinfiziert, sie sollten hauptsächlich in Form von Sprays gereinigt werden.

In den meisten Ländern der Welt müssen diejenigen, die aus Ländern wie China, Iran, Südkorea oder Italien ins Heimatland anreisen, mit strengeren Maßnahmen rechnen, die sogar für Ankünfte aus einem beliebigen Land gelten und aufgrund der Schwere der Coronvirus-Ausbreitung zwei Wochen lang in Quarantäne bleiben. Überwacht euren Gesundheitszustand, vermeidet sozialen Kontakt und wendet euch insbesondere bei Verdacht auf COVID-19 an die Coronavirus-Hotlines oder besucht die Webseite des Gesundheitsministeriums, um mehr über das neue Coronavirus zu erfahren. Weitere Informationen findet ihr auch HIER. Geht nicht selbst zum Arzt, da dies andere Personen gefährden kann.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat Pläne und Reisen vieler Menschen beinflusst und wird große Auswirkungen auf die Wirtschaft vieler Staaten haben. Die neuesten Informationen darüber, wie sich Coronavirus auf die Luftfahrtindustrie auswirkt, findet ihr unter: Coronavirus und Reisen – alles, was ihr wissen solltet oder verfolgt die aktuellste Situation auf flipohits.at.


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