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Santorini: 10 Dinge, die du (wahrscheinlich) nicht über diese griechische Insel wusstest

Santorini: 10 Dinge, die du (wahrscheinlich) nicht über diese griechische Insel wusstest

Kaskaden von weißen Häusern mit runden blauen Kuppeln über dem azurblauen Meer – wahrscheinlich kennt jeder von uns die ikonischen Fotos der Insel Santorini. Einer der romantischsten Orte der Welt ist ein Supermodel unter den Urlaubszielen. Aber Santorini ist mehr als nur ein hübsches Gesicht. Die Insel bietet wirklich ungewöhnliche historische, geografische oder kulinarische Fakten, die überraschen können. Hier sind einige von ihnen.

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1. Der Begriff Santorini bezieht sich auch auf die Inselgruppe

Santorini ist ein Archipel, das aus der großen halbmondförmigen Insel Thera (auch Santorini genannt), der kleineren Insel Therasia, den beliebten Inseln Kameni (Palia und Nea) mit sprudelnden heißen Quellen und dem unbewohnten Eiland Aspronisi besteht.

2. Der Archipel war einst eine große runde Insel

Alle diese Inseln bildeten einst eine große runde Insel, was dem ursprünglichen Namen der Insel – Strongyli (rund) – entspricht. Der Ausbruch des Vulkans Thera vor über 3600 Jahren sprengte die Insel jedoch buchstäblich auseinander – ein Teil landete unter dem Meer und ein Teil bildete kleinere Inseln. Die Eruption war eine der größten in der Geschichte der Menschheit. Sie war so massiv, dass sie sogar den Untergang der minoischen Zivilisation verursachte, deren Zentrum sich nirgendwo anders als auf dem 110 km entfernten Kreta befand.

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3. Santorini ist die einzige bewohnte vulkanische Senke (Caldera) der Welt

Nach dem Vulkanausbruch sind nur noch die Randteile der ursprünglichen Insel übrig geblieben. Der Einsturz der Vulkanwände verwandelte das Zentrum der Insel in ein riesiges vulkanisches Loch, das vom Meer überflutet wurde. Heute ragen die Überreste des Kraters mehrere hundert Meter über das Meer hinaus und bilden eine einzigartige Kaskadenlandschaft der Insel. Santorin soll die einzige bewohnte Caldera der Welt sein.

4. Die Santoriner schliefen in Höhlenhäusern

Bei einer so massiven Eruption ist es wohl nicht verwunderlich, dass die gesamte Insel aus Vulkangestein besteht. Die Farbe der Steine deckt ein breites Farbspektrum von Schwarz über Rot bis Gelb oder Weiß ab. Die Steine sind verformbar. Deshalb haben die Bewohner Santorins ihre Behausungen seit Jahrhunderten direkt in die Felsen gebaut. Heute kann man in einigen von ihnen eine Unterkunft für einen wirklich authentischen Urlaub buchen.

5. Sie gilt als die Heimat des legendären Atlantis

Viele Menschen glauben, dass die mythischen Ruinen von Atlantis in den Tiefen des Meeres um Santorini begraben sind. Eine durch einen Vulkanausbruch zerstörte Insel und ein mythisches Land, das im Meer versank, nachdem seine Bewohner die Götter erzürnt hatten – siehst du auch die Parallele? Kein Wunder, dass Santorin seit Jahrhunderten abenteuerlustige Liebhaber des „verlorenen Paradieses“ anzieht. Ob verloren oder nicht, Santorin ist heute auf jeden Fall ein Paradies für Touristen aus allen Teilen der Welt.

6. Der lokale „vulkanische“ Wein schmeckt teuflisch gut

Die vulkanische Insel schafft ein ungewöhnliches Umfeld für den Weinanbau. Der Boden auf Santorin besteht aus Vulkanstaub, Bimsstein und kleinen Stücken von verfestigtem Sand und Lava. Eine unwirtliche Kombination für Nährstoffe, aber ideal für das ungewöhnliche Mineralienvorkommen, das dem Santorini-Wein seinen außergewöhnlichen Geschmack verleiht. Er zählt zu den besten Griechenlands. Allerdings verfügt die Insel nicht über ausreichende Wasserreserven. Vielleicht heißt es deshalb, dass es auf Santorin mehr Wein als Wasser gibt.

7. Angeblich gibt es auf Santorini mehr Kirchen als Häuser

Es wird auch behauptet, dass es auf der Insel mehr Kirchen als Häuser gibt. Diese Behauptung ist zwar nicht bestätigt, aber angeblich gibt es auf Santorin bis zu 400 Kirchen. Ihr schneeweißer Verputz und die leuchtend blauen Kuppeln mit den Kreuzen bilden einen schönen Kontrast zum schwarzen oder farbigen vulkanischen Boden der Insel. Die Kirchen sind ein solches Wahrzeichen von Santorin, dass sie auf keinem Urlaubsfoto fehlen dürfen.

8. Auf der Insel gibt es weiße, rote und schwarze Strände

Santorini ist ohne seine phänomenalen Strände, die sich hauptsächlich an der Ost- und Südostküste befinden, unvorstellbar. Ihr Farbspektrum ist äußerst ungewöhnlich – von weiß über rot bis schwarz. Zu den beliebtesten gehören der graue Strand von Monolithos oder die schwarzen Strände von Avis, Perissa und Perivolos. Die Strände hier sind wirklich einzigartig, aber man sollte lieber ein älteres Handtuch mitbringen.

9. Eine beliebte Delikatesse auf der Insel sind gefüllte Weinblätter

Auf Santorini kannst du eine wirklich ungewöhnliche Gourmet-Delikatesse genießen. Eine der lokalen Spezialitäten sind Weinblätter, die mit einer Mischung aus Reis, Knoblauch, Kräutern und Gewürzen gefüllt sind und Dolmades genannt werden. Lecker!

10. Santorin hat sein eigenes Pompeji

Auf Santorini befindet sich die archäologische Stätte Akrotiri, die in der Bronzezeit eine außergewöhnlich fortschrittliche Stadt war. Akrotiri wird auch das „griechische Pompeji“ genannt, denn wie Pompeji wurde auch Akrotiri durch einen Vulkanausbruch zerstört und die Stadt geriet für Jahrtausende unter Tonnen von Asche in Vergessenheit. Ein ausgeklügeltes Abwassersystem mit eingebauten Toiletten, raffinierte mehrstöckige Gebäude, erstaunliche Fresken mit fremdartigen Tieren – könnte es auf Santorin wirklich ein legendäres Atlantis geben?

Quelle: Margreet de Groot / Shutterstock.com

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