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Reisemagazin

Entdeckt das echte Sansibar – Tipps und Tricks

Entdeckt das echte Sansibar – Tipps und Tricks

Zwei Freundinnen, zwei rote Koffer, 75 Outfits und eine fantastische Destination – Sansibar! Im Jänner haben wir fünf wunderschöne Tage auf der Insel der Gewürznelken und Vanille verbracht. Wir sind nicht nur mit gebräunter Haut, sondern auch mit neuen Erfahrungen und unvergesslichen Erlebnissen nach Hause gekommen. Interessiert ihr euch, was sich hinter der Luxusresorts verbirgt, wie das echte Afrika ist oder ob sich Sansibar lohnt? Lest unseren Artikel, weil ihr in ihm nützliche Tipps und Tricks findet, wie man Sansibar richtig genießen und wie man sein wahres Gesicht entdecken kann!

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Wann lohnt es sich, das Flugticket zu kaufen?

Kein Wunder, dass Sansibar immer mehr populär wird. Weiße Strände, türkisfarbenes Meer locken manche Touristen. Es ist immer besser, Flugtickets im Voraus zu buchen.

Wann ist die Hauptsaison?

Die Hauptsaison dauert von Juli bis März und die Temperaturen liegen tagsüber um 30-32 Grad. Auch wenn es bewölkt ist, achtet darauf, dass eure Haut nicht verbrennt. Von April bis Mitte Juni ist die Regenzeit, aber es regnet nicht jeden Tag und die Temperaturen liegen bei 26 Grad. Der Vorteil dieses Zeitraums ist, dass es weniger Touristen auf der Insel gibt. Während dieser Zeit regnet es im April am meisten – ungefähr 19 Tage, im Mai sind das 16 Tage und im Juni etwa 8 Tage.

Ist ein Visum für Sansibar erforderlich?

Die Antwort ist JA, aber keine Angst – macht euch keine Sorgen im Voraus. Wie läuft es mit dem Visum? Wir sollten während des Fluges alle notwendigen Formulare mit Angaben zu unserer Reise an Bord ausfüllen. Nach der Ankunft und dem Hitzeschock (28 Grad am Morgen) haben wir die Summe von 50 Dollar für das Visum bezahlt, dann folgte die Passkontrole, wir haben unser Gepäck abgeholt und los geht’s zum Hotel.

Impfung und Hygiene

Vor der Abreise haben wir uns vergewissert, ob welche Reiseimpfungen oder Medikamente nötig sind. Laut dem Impfungszentrum Sansibar braucht man die Impfung gegen Gelbfieber nur in dem Fall, dass ihr aus einem Land kommt, wo diese Krankheit auftritt (Länder Afrikas und Südamerika). Wenn ihr aus Europa reist und euren Transfer in diesen endemischen Ländern habt und euch dort weniger als 12 Stunden aufhaltet, wird die Impfung nicht verlangt. Es liegt an euch, wie ihr euch entscheidet.

Jedenfalls packt ein Repellent in euren Koffer ein. Mücken sind auch auf Sansibar und sie sind vor allem nachts und während der Regenzeit tätig. Malarie ist hier eine seltene Erscheinung, aber die Prävention kostet euch nichts, deshalb solltet ihr nicht nur das Repellent nach dem Sonnenuntergang sondern auch das Moskitonetz verwenden.

Was die Hygienen betrifft, solltet ihr Bewusst sein, dass ihr euch in Afrika befindet und Gewohnheiten und Möglichkeiten hier anders sind als in Europa. Die meisten Resorts und Hotels erfüllen die Standards. Die Zimmer sind einfach eingerichtet, die Ausstattung ist minimalistisch, aber alles hängt auch von Sternen der einzelnen Hotels ab. Aber man besucht Sansibar nicht, um die ganze Zeit im Zimmer zu sitzen. Das Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken, empfehlen wir nicht. Kauft lieber verpacktes Wasser.

Womit kann man bezahlen?

Die offizielle Währung ist der tansanische Schilling, aber man kann fast überrall auch mit Dollar bezahlen. Wenn ihr günstig einkaufen wollt, empfehlen wir mit Schilling zu zahlen. Wie immer, für die meisten Sachen und Dienstleistungen lohnt es sich mehr, die lokale Währung zu bevorzugen. Haben die Waren keinen festen Preis, versuchen die Einheimischen mit euch zu spielen. Deshalb wäre es gut, sich über die Preise außerhalb des Hotels zu informieren. So gebt ihr nicht so viel Geld aus als notwendig.

Flut und Ebbe

Einer der interessantesten Sachen auf Sansibar sind Flut und Ebbe. Der Wasserstand bei der Flut sinkt bis das Meer seinen Tiefstand erreicht – das können auch einige hunderte Meter sein. Unsere Unterkunft war im südlichen Teil der Insel, konkret am Strand Bwejuu. Das Meer begann gegen 10 Uhr zu sinken und gegen 15 Uhr war alles wieder bei Altem. Während der Flut sind wir am Strand spazieren gegangen, genauer durch kleine Schwimmbecken, die im Sand geblieben sind, wir haben auch Muscheln gesammelt und diese einzigartige Vorstellung bestaunt. Die meisten Resorts
verfügen über Schwimmbäder, in denen man sich auch während der Flut gut erfrischen kann.

Dala-Dala

Oder lokaler Bus. Bevor wir euch mehr über den öffentlichen Verkehr verraten, wollen wir euch sagen, dass wir uns entschieden haben, das wahre Gesicht Sansibars zu entdecken und das sehen, was sich hinter den Luxusresorts verbirgt. Wir wollten uns auch mit den Einheimischen unterhalten, die lokale Küche probieren und dazu gehört auch der öffentliche Verkehr Dala-Dala. Es geht um Minibusse. mit denen die Fahrt war komisch. Die Haltestellen würdet ihr umsonst suchen. Wir haben auch keine gefunden, wir haben am Randstreifen gestanden und die Hand aufgehoben. Immer wenn ein Bus gehalten hat, haben wir nach Stone Town gefragt und wenn der Bus in der Richtung gefahren ist, sind wir eingestiegen. Dieser Verkehr wird vor allem von Einheimischen benutzt. Die Fahrt nach Stone Town hat uns 2000 Schilling (1 Dollar) gekostet. Wenn ihr mit Dala-Dala fahren wollt, informiert euch über die Preise, zahlt mit großen Geldscheinen nicht und gebt dem Busfahrer die genaue Summe. Im Hotel wurde uns empfohlen, vor dem Sonnenuntergang zurück zu kommen, denn dann sind die Busse mit Leuten überfüllt, die von der Arbeit nach Hause fahren.

Stone Town

Die Stadt Sansibar ist in Stone Town, Altstadt und Other Town (Ng’ambo) geteilt. Wie ihr schon wisst, sind wir mit Dala-Dala hierher gekommen und auf der Endhaltestelle ausgestiegen. Ehrlich gesagt, waren wir verwirrt. Die Stadt war laut, Millionen Autos und nach dem stillen Resort war es eine echte Veränderung. Wir haben zur Orientierung in der Stadt eine Offline Karte benutzt, die wir heruntergeladen haben und wir hatten auch einen Reiseführer. Wenn ihr nach Sansibar reist, solltet ihr wissen, dass es keine Geldautomaten auf der Insel gibt, außer in Stone Town. Man kann mit der Karte in Hotels zahlen, aber wenn ihr Bargeld braucht, müsst ihr das Geld in der Stadt abheben.

Feilschen

Für uns war es ein Spiel, mit dem die Einheimischen rechnen. Es kann euch passieren, dass der Preis auf Märkten, in Geschäften mit Souvenirs oder auch der Preis der Ausflüge übertrieben ist. Wenn ihr euch im Feilschen auslebt und eiserne Nerven habt, könnt ihr nach wenigen Minuten sogar nur die Hälfte des ursprünglichen Preises erhalten. Wenn euch das Feilschen auf die Nerven geht, findet ihr auch sogenannte Marina Shops, in denen ihr feste Preise findet. Feilschen empfehlen wir auch in Hotels, denn sie bieten auch verschiedene Ausflüge an. Kombiniert einzelne Ausflüge, auch wir haben es so gemacht. Wir wollten den Nationalpark Jozani Forest besuchen und die Spice Tour erleben. Diese zwei Ausflüge haben wir an einem Tag geschafft, dank dessen wir 40 Dollar gespart haben.

Trinkgeld

Ihr solltet wissen, dass der Durchschnittslohn ungefähr 250 Dollar beträgt, aber Leute, die in Dörfern wohnen, verdienen natürlich wesentlich weniger. Wir haben bemerkt, dass mehrere Einheimische als Freiwillige arbeiten und abends einen Sprachkurs besuchen und ihr einziges Einkommen das Trinkgeld von Touristen ist. Es hängt von euch ab, wem und wie viel Trinkgeld ihr gebt. Wir haben nur ein paar Dollar für die Reinigung und für andere Dienstleistungen im Hotel gelassen. Wir hatten Glück und haben nur solche Reiseführer getroffen, die perfekt Englisch konnten, herzlich waren und uns nützliche und interessante Informationen gegeben haben. Einigen haben wir fünf, einigen zehn Dollar gegeben.

Sicherheit

Während unserer Reise fühlten wir uns kein einziges Mal in Gefahr. Natürlich kann es passieren, dass euch beim Ausflug in Stown Town das Handy oder die Geldtasche gestohlen werden, aber so etwas kann euch auch in Wien, New York oder Tokio passieren. Achtet auf eure persönlichen Gegenstände, Handtaschen oder Rucksäcke sollten geschlossen bleiben. Macht nachts keine Spaziergänge am Strand, aber wenn ihr Lust auf einen habt, bittet jemanden im Hotel, dass euch begleitet. Wir ließen am Tag unsere Geldtaschen und Handys auf dem Liegestuhl liegen und uns ist nichts verschwunden.

Autos, Scooters oder Fahrräder mieten

Auf Sansibar fahren Autos auf der linken Seite sowie in England. Die Straßen sind ganz gut, aber achtet auf die Bremsschwellen, sie sind nämlich nicht gut markiert. Das Auto könnt ihr auf der Insel mieten, aber den genauen Preis können wir euch nicht sagen. Auch hier gilt, wer feilscht, fährt billiger. Vergewissert euch vor der Anmietung eines Autos, dass alle Lizenzen vorhanden sind, da die Polizei häufig Kontrollen durchführt. Und es kann vorkommen, dass die Polizisten euch eine Geldstrafe auferlegen. Wir empfehlen euch jedoch, einen Scooter oder ein Fahrrad zu mieten. Die meisten Hotels vermieten sie für nur ein paar Dollar. Ihr könnt die Strände entlang fahren und die umliegenden Dörfer besuchen.

Für wie viele Tage lohnt es sich, Sansibar zu besuchen?

Das liegt an euch, auf der Insel gibt es viel zu tun und wenn ihr Lust auf Safari habt, könnt ihr einfach nach Dar Es Salam fahren.

Was solltet ihr sehen?

Nungwi, Kendwa, Paje, Jambiani – Strände
Erlebt die Spice Tour
Besucht Affen in Jozani
Forest
Stone Town
Prison Island und riesige
Schildkröten 
Taucht am Mnemba Atoll
Schwimmt mit Delphinen
Full Moon Parties

Für wen ist Sansi?

Für jeden! Sansibar hat alles. Wenn ihr frisch verheiratet seid und nach einer romantischen Destination sucht – wir empfehlen Sansibar. Wenn ihr mit euren Kindern reist, aber nicht vorhabt, die ganzen Tage nur im Hotel zu verbringen, sondern Ausflüge zu machen, mit Delphinen zu schwimmen, zu tauchen oder zu kitesurfen– nochmals, wir empfehlen Sansibar. Wenn ihr euch richtig erholen wollt, einen ruhigen Ort mit herrlichen Stränden ohne Fernseher und idyllische Resorts sucht – unsere Antwort ist wieder Sansibar! Wenn ihr die lokale Kultur, Afrika kennen lernen, Meeresfrüchte probieren und die wahre Schönheit entdecken wollt – Sansibar wird euch nicht enttäuschen. Für uns war es die Liebe auf den ersten Blick und deshalb geben wir diesem Reiseziel 10 von 10 Punkten!

Foto: Shutterstock, Dreamstime, Unsplash.com
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